Laufcampus - Alles für Ausdauersportler
Vor drei, vier Jahren machte ich mir erstmals Gedanken über Kompressionsstrümpfe beim Laufen. Paula Radcliffe trug welche und Sabrina Mockenhaupt auch. Ein erster Artikel in einer Laufzeitung war vernichtend. Nur die Werbeträger würden von diesen Produkten profitieren, so der Standpunkt der Redakteure. Ich schloss mich ungeprüft der Meinung an und dachte an die Nasenpflaster, die schon mal einen Hype in der Laufszene ausgelöst hatten, der sich schnell aber wieder verflüchtigte.
Als Trainer vieler Hobby- und Leistungssportler habe ich täglich Kontakt zur Ausdauersportszene. Anfang 2007 häuften sich bei mir die Nachfragen nach Kompressionsstrümpfen, gerade aus der Szene der Triathleten und Ultraläufer. Diese Sportlertypen sind grundsätzlich innovationsfreudig, immer auf der Suche nach Wegen, die Trainings- und Wettkampfleistungen zu optimieren und die Belastung zu minimieren.
Beim Quelle Challenge, dem Langdistanztriathlon in Roth im Juni 2007 überwand ich erstmals meine Skepsis und testete die Socken auf der Sportmesse. Am Tag vor dem Ultratriathlon hatte ich durch vorherige Spaziergänge in Nürnberg und auf der Messe müde Beine. Der Geschäftsführer von CEP-Sports motivierte mich die Socken einmal probehalber anzuziehen. Es war überraschend. Von der ersten Sekunde an habe ich die Strümpfe als extrem angenehm empfunden. Die Müdigkeit war weg, der Druck schien die Muskulatur zu unterstützen. Alles Einbildung?
Mein Triathlon-Kollege Claus und ich entschlossen uns die neuartigen Strümpfe am Wettkampftag zu testen. Eigentlich ein nicht empfehlenswertes Risiko, im Training Unerprobtes beim Wettkampf und dann noch beim Saisonhöhepunkt anzuziehen. Dennoch wagten wir es und empfanden die CEP-Socks als sehr, sehr angenehm. Ob unsere guten Leistungen durch die Sportsocken verbessert wurden vermögen wir nicht zu behaupten, aber der Tragekomfort war einfach Klasse. Lediglich das Anziehen nach dem Schwimmen auf feuchter Haut war sehr schwer und sehr zeitaufwändig und kostete uns zusätzliche Wechselzeit. Auch bei meinem zweiten Triathlon in Köln im September 2007 war das Anziehen noch ein Problem. Ich werde es Üben müssen – bin für jeden Tipp erfahrener Triathlonfreunde dankbar – denn auf meine CEP-Strümpfe möchte ich seit Roth nicht mehr verzichten. So entschloss ich mich die Strümpfe künftig auch meinen Kunden als Händler zu verkaufen.
Wie gesagt, ob die in diversen Studien belegte Leistungsverbesserung tatsächlich bei mir wirkt, vermag ich nicht zu behaupten. Obwohl es schon beindruckend ist, dass ich bei meinem letzten Marathon in Echternach im Oktober 2007 - mein insgesamt fünfzigster, mein erster mit CEP-Strümpfen - eine persönliche Bestleistung gelaufen bin. Ob das an den Socken lag oder doch am Training? Ist mir auch egal, denn ich empfinde den Tragekomfort bei Laufen einfach optimal. Deutlich besser scheint aber meine Regeneration zu verlaufen, wenn ich nach intensivem Training oder Wettkämpfen ein frisches Paar CEP Compression Sportsocks anziehe. Ich fühle mich deutlich schneller wieder erholt, meine Beine fühlen sich deutlich weniger angestrengt an, ich bin schneller wieder in der Lage mein Lauftraining aufzunehmen.
Inzwischen ziehe ich die CEP Strümpfe nicht nur beim Training und nach dem Sport an, sondern auch während der Arbeit. Meine Arbeit ist größtenteils sitzender Natur, ich sitze vor meinem PC, kommuniziere oder schreibe am Rechner. Stundenlanges Sitzen kann die Ursache von Krampfadern sein und auch ich kann mich von ersten Anzeichen nach 20 Jahren Schreibtischtätigkeit nicht davon freisprechen. Jedenfalls fühle ich mich durch die Strümpfe auch während und nach der sitzenden Tätigkeit in den Beinen deutlich fitter. Wenn ich die CEP-Socken am Abend ausziehe, dann stelle ich fest, dass die Waden schlanker sind, sich also weniger Flüssigkeit in den Beinen gestaut hat und die Adern nicht so deutlich hervortreten, wie ich es sonst nach stundenlangem Sitzen schon mal erlebe. Soweit zu meinen persönlichen Erfahrungen.
Die Kompressionsstrümpfe wirken durchblutungsfördernd. Mehr Bluttransport bedeutete gleichzeitig eine bessere Sauerstoffversorgung der Muskulatur.
Die bessere Blutversorgung entsteht durch die Entspannung der Arterien. Durch den Druck der Kompressionsstrümpfe kommt es zu einer Entspannung der Muskulatur in der Arterienwand wodurch sich der Arteriendurchmesser weitet und mehr Blut fließen kann. Quelle: cep-sports.com
Machen Sie es wie ich. Testen Sie die Strümpe am eigenen Leibe und lassen Sie sich vom Tragekomfort und vielleicht sogar einer Leistungsverbesserung im Sport überzeugen. Wenn Sie bereits überzeugt sind, dann legen Sie sich mindestens zwei Paar zu: Eines zum Training, eines nach dem Duschen zur Unterstützung der Regeneration. Ich nutze zurzeit drei Paar Strümpfe, zwei Paar in Weiß für das Training, ein paar in Schwarz für die Arbeit (weiße Strümpfe zu Alltagskleidung sind immer noch mega-out).
Alles weitere, die Größen und der Link zu den Studien über die Wirkungsweise der CEP Sportsocken finden Sie auf der weiterführenden Seite, auch der Link zu den Damen- und Herren Strümpfen im Online-Shop.
Ich hoffe, ich konnte Sie ein wenig informieren und auch zum Kaufen animieren.