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10 Gründe, warum Marathonlaufen die Karriere puscht

10 Gründe, warum Marathonlaufen die Karriere puscht
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Das Marathonlaufen prägt den Menschen, denn der sportliche Erfolg wirkt sich auf die persönliche Motivation und auch auf das berufliche Schaffen aus. Bei Personalentscheidungen kann die Zusatzqualifikation Marathonläufer zu sein den Ausschlag geben. Es gibt viele Gründe, warum in Führungsetagen überdurchschnittlich viele Marathonläufer sitzen. Nachfolgend beschreibe ich die wichtigsten Motive, warum auf Managementebene das Marathonlaufen so hoch im Kurs steht.

(Foto: Markus Maier-Schambeck)


10 Gründe warum Marathonlaufen gut für die Karriere ist

1. Herausforderung: Für jeden machbar, für die meisten aber unerreicht

Der Marathonlauf ist zunächst eine große Herausforderung. Eine Aufgabe, deren Lösungsweg nicht von Anfang an klar ist und bis zur Zielerreichung viele Zwischenschritte erfordert. Nur wenige nehmen diese Herausforderung an und beweisen sich und anderen, dass sie für größere Taten bereit sind.

„Das könnt ich nicht!“ Gerade solche Aussagen Unbeteiligter machen für viele Marathonneulinge den Reiz aus. Etwas zu tun, was andere sich nicht zutrauen. Sich einer Herausforderung zu stellen, die andere nicht mal in Erwägung ziehen. Oder einem anderen zu folgen, der Vorbildcharakter hat. „Das kann ich auch“ ist der nächste Motivation spendende Gedanke. Vor wenigen Monaten war der Kollege noch ein wenig dicklich. Heute ist er schlank und Marathonläufer. „Wenn der das packt, dann will ich das auch.“ Marathonlaufen wirkt ansteckend. Aber nur auf Menschen, die sich etwas zutrauen. Und wenn die Herausforderung erst gemeistert wurde, hat das Ergebnis eine große Strahlkraft.


2. Strahlkraft: Ein Marathon wirkt nach innen und außen

Mit einem Erfolg beim Marathon bekommt die Vita einen neuen Eintrag. Marathonläufer zu sein ist eine Qualifikation, die von Personalentscheidern in Unternehmen und Medienvertretern aufmerksam registriert und honoriert wird. Marathonläufer empfehlen sich für Führungsaufgaben, wissen die HR-Verantwortlichen.

Marathonläufer sind zäh, das wissen Journalisten. Wegen der positiven Strahlkraft eines Marathons geben sich auch Politiker gerne als Läufer aus. Denn der Marathonlauf adelt jede Visitenkarte. Er wirkt nach innen und außen. Key-Account-Manager und Marathonläufer, Abteilungsleiter und Marathonläufer, Art-Director und Marathonläufer. Kollegen, Kunden und Vorgesetzte nehmen wahr: Der hat etwas drauf. Marathonlaufen ist gleichbedeutend mit Ausdauer, Fleiß, Zielstrebigkeit (Mehr dazu unter Laufen & Markenbildung im E-Book Schwitzen für Erfolg).


3. Kontinuität: Ein Marathon ist der Beweis von Durchhaltevermögen

Ein Marathon ist kein Hundertmeterlauf. Die Luft für einen kurzen Sprint hat jeder, aber ein Marathon geht über 42.195 Meter. Kurzfristige Anstrengung reicht nicht, nur Durchhaltevermögen führt zum Ziel. Gerne werden unternehmerische Entscheidungen mit einem Marathonlauf verglichen, um die Tragweite einer Maßnahme darzustellen.

Marathonläufern sagt man auch im beruflichen Tun Kontinuität nach. Denn sie haben sowohl im Wettkampf als auch im Training Durchhaltevermögen bewiesen. Oder, wie es der 45-jährige Hotelier Siggi Neuschitzer nach seinem ersten Marathon auf sein Finisher-Foto drucken ließ: „Einen Marathon kann man nicht kaufen, den muss man laufen!“. Doch vor dem Zieljubel steht der Trainingsfleiß.


4. Fleiß: Ohne Fleiß, kein Marathon

Aus einer Schnapsidee heraus am nächsten Wochenende bei einem Marathon zu starten – unmöglich. Zwölf Monate wöchentliches Training mit drei bis vier Laufeinheiten pro Woche sind das Minimum der Vorbereitung. In dieser Zeit sind immer größere Herausforderungen zu meistern. Zunächst geht es darum, die wöchentlichen Kilometerumfänge kontinuierlich zu steigern. Für absolute Anfänger sind dreißig Minuten laufen am Stück der erste Schritt auf der Marathonkarriereleiter. Die nächsten Schritte sind die 10-Kilometerdistanz, der erste Lauf über 90 Minuten, die 2-Stundenmarke, der erste Halbmarathon. Wer bereits drei Stunden am Stück laufen kann, ist nur noch wenige Wochen von der Marathonreife entfernt. Wer einen Marathon gelaufen ist, hat bewiesen, dass er sich langfristig auf ein Ziel vorbereiten kann und dafür viel Arbeit in Kauf genommen hat. Für ein Erlebnis von gerade einmal drei bis fünf Stunden Dauer muss sich ein Marathonläufer mindestens ein Jahr lang konsequent vorbereiten. Eine tolle Leistung und der Beweis von Zielstrebigkeit.


5. Zielstrebigkeit: Das Ziel hält Dich am Laufen

„Der Weg ist das Ziel“. Für viele Laufanfänger beschreibt dies auf den Punkt genau ihre Motivation den Marathon anzustreben. Der ursprüngliche Grund, regelmäßig die Laufschuhe zu schnüren, mag ein anderer gewesen sein. Die Haupttriebfeder ist für viele ihre Fitness zu verbessern oder ihr Wunschgewicht zu erreichen. Das Ziel Marathon gibt dem Ganzen aber eine übergeordnete, größere Bedeutung und wertet die wöchentlichen Trainingsrunden auf. Der Marathon sitzt einem auch mahnend im Nacken. Denn nur mit ausreichendem Trainingsfleiß kann man den Marathon packen. Und ganz nebenbei stellen sich Fitness und Wunschgewicht durch das kontinuierliche Training fast automatisch ein.


6. Kampfgeist: Marathonläufer beißen sich durch

Ein Marathonlauf ist lang genug, um auf der Strecke viele emotionale und physische Täler zu durchlaufen. Es ist nicht nur der ominöse „Mann mit dem Hammer“, mit dem viele Läufer nach Ausschöpfung ihrer Kohlenhydratdepots nach 30 bis 35 Kilometer Bekanntschaft machen. Diese Erfahrung machen vor allem Marathonneulinge, die noch nicht über einen ausreichend geschulten Energiestoffwechsel verfügen. Der „Mann mit dem Hammer“ schlägt direkt auf die Beine, er zwingt einen binnen Sekunden zu gehen. Und das bereits mehrere Kilometer vor dem Ziel. Durch dieses Tal müssen Marathonläufer durch, mit Kampfgeist und Siegeswillen. Aber nicht nur die Auswirkung des Energiestoffwechsels ist für viele eine neue Bekanntschaft, auch die Länge der Strecke wird Läufern erstmals nach 30 Kilometern bewusst. Wenn der Marathonlauf auf einmal weit länger führt als die längste jemals gelaufene Trainingsstrecke. Diese dauert bei den meisten nur 30 bis 32 Kilometer. Die letzten zehn Kilometer sind eine Distanz, die sie vor einigen Monaten noch gar nicht in der Lage gewesen sind ohne Gehpausen zu laufen. Zehn Kilometer sind 25 Stadionrunden, eine Olympische Distanz. Ein eigenständiger Wettbewerb. Wenn diese Gedanken aufkommen, dann heißt es durchhalten und kämpfen, einen Schritt nach dem anderen nehmen und das Ziel der vergangenen Monate so kurz vor Erreichen nicht aus den Augen zu verlieren. An dieser Stelle motiviert es ungemein, den eigenen Zieleinlauf bereits zu visualisieren. Auch das Wissen darum, dass es vielen anderen Läufer genau so geht wie einem selbst, ist tröstlich und hilfreich. Wenn es dann geschafft ist, wirkt der Lohn der Mühen lange nach.


7. Belohnung: Ein Marathon wirkt lange nach

Das Erlebnis Marathon wirkt lange nach, gerade der erste Marathon. Der letzte Gedanke am Marathontag gilt dem Marathon und der erste am nächsten Morgen auch. Die Verwandten, Freunde, Bekannten und Geschäftskollegen wollen informiert werden, über die Strapazen beim Training und im Wettkampf. Von vielen wird man tiefe Anerkennung ernten, von anderen bewunderndes Kopfschütteln, verbunden mit der Frage: „Wie hast Du das geschafft?“. Eine Steilvorlage, um vom Training und Wettkampf zu erzählen und seine Tugenden in einer wahren Geschichte zu verpacken. Oft erhält man nach dem Rennen eine Medaille, ein Finisher-Shirt, bekommt Fotos nachgesandt. All diese Souvenirs helfen die Erinnerungen an den Sieg über sich selbst frisch zu halten. Dieser Erfolg bleibt im Kopf lange haften und sorgt für innere Zufriedenheit und Selbstbewusstsein.


8. Selbstbewusstsein: Ein Marathon lässt einen wachsen

Ein Marathon wirkt wie legales Doping für das eigene Auftreten. Nach dem ersten Marathon sind viele nicht mehr dieselben, gehen zielstrebiger auf neue Aufgaben zu. Der Sieg über sich selbst, der Erfolg beim Marathonlauf beweist einem die eigene Stärke und stärkt den Glauben an sich selbst. „Ich habe etwas geschafft, was nicht jeder kann. Dafür musste ich hart trainieren und das Prädikat Marathonläufer ist mein Lohn“. Dieses Bewusstsein, dieses Selbstbewusstsein nimmt man in den Alltag mit. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Als Marathonläufer traut man sich auch im beruflichen Umfeld neue Ziele zu, für die es gilt langfristig und ausdauernd zu arbeiten. Der nächste Schritt auf der Karriereleiter, die nächste Gehaltsstufe, ein Posten im Beirat, ein Job im Ausland oder wo auch immer.


9. Gleichheit: Ein Marathon verbindet

Zwischen Angestellten und Führungskräften, Arbeitern und Unternehmern, Kassierern und Bankdirektoren gibt es zahlreiche Unterschiede. Beim Marathon nicht. Die Ausrüstung ist für alle erschwinglich, um einen Marathon zu leisten, muss jeder gleich hart trainieren. Beim Marathon sind alle gleich. Vor dem Start verbinden die Sorge vor dem „Mann mit dem Hammer“ und die Fragen nach der richtigen Verpflegungstaktik. Auch auf der Strecke gibt es keine Hierarchie, es gibt nur die Schnelleren und die Langsameren. Aber die Anerkennung gilt jedem einzelnen, egal ob er mit einer Zeit unter drei Stunden zu den Top 5 Prozent gehört oder mit über fünf Stunden zum letzen Drittel des Feldes. Auch was die Emotionen angeht, kann man keine Unterschiede feststellen. Der AG-Vorstand ärgert sich wegen der um 20 Sekunden verpassten Bestzeit genauso heftig wie der Azubi im ersten Lehrjahr. Alle Finisher sind Marathonläufer und haben damit Beachtliches geleistet. Dieses Bewusstsein verbindet, Gehaltsstufen und Karrierestufen übergreifend. Und Verbindungen werden im Allgemeinen gerne genutzt.


10. Gesundheit: Marathonreife als Altersvorsorge

Marathonläufer profitieren von ihrer Kondition in allen Lebenslagen, im Privatleben wie im Beruf. Sie sind physisch und psychisch ausdauernder als Nichtsportler. Man kann die Marathonreife durchaus als Guthaben verstehen. Mit jedem Trainingskilometer zahlt man auf das Konto Fitness ein und von den Zinsen profitiert man langfristig. Herzkreislaufsystem, Lungenfunktionen, Immunsystem, Knochenstabilität, und Muskulatur – sie alle profitieren vom Trainingsfleiß der Monate und Jahre in Laufschuhen, werden robuster und stärker. Die Marathonreife ist die gesundheitliche Grundlage, auf der auch berufliche Pläne aufgebaut werden können. Marathonläufer sind fitter, können mit Stress besser umgehen und sind damit konditionell auch für anstrengende Hochleistungszeiten im Unternehmen gut vorbereitet. Dies wirkt sich gerade auch mit zunehmendem Alter aus.


Fazit: Ein Marathon dauert länger als 42,2 Kilometer

Erfolge beim Marathon werden Teil Ihrer Vita. Darum laufen Sie Marathon,

Ihr Andreas Butz

www.andreasbutz.com


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Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem E-Book "Die besten Marathontipps, die in keinem Laufbuch stehen"

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