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Tempotraining - Aber richtig

Tempotraining - Aber richtig
von vor 3 Jahren 1401 mal angesehen Keine Kommentare

Der eine hasst es, der andere liebt es. Wer schneller werden will, kommt nicht darum herum: Tempotraining - Lauftaining in einem Renntempo. Gibt es mehrere Renntempi? Aber ja!


Beim Tempotraining ist die Herzfrequenz unerheblich

Beim Dauerlaufen ist das Laufen nach Herzfrequenz die präziseste Trainingssteuerung. Das Streckenprofil, die Windverhältnisse, die Tagesform, all dies macht sich im Belastungspuls bemerkbar. Das Einhalten der empfohlenen Intensitäten SSL, LDL, MDL und ZDL, siehe dazu die entsprechenden Beiträge, garantieren immer den gewünschten Trainingsreiz, egal, ob Sie mal schneller oder mal langsamer unterwegs bist. So kann ein und das selbe Tempo je nach Bedingungen zu ganz unterschiedlichen Intensitäten und damit Trainingsreizen führen.


Die richtige Trainingssteuerung für das Tempotraining

Beim Tempotraining hat die Herzfrequenz wird die Herzfrequenz wenn überhaupt bei der späteren Auswertung betrachtet. Hier zählt alleine die präzise Geschwindigkeit, zumindest dann, wenn man sich für einen Wettkampf eine bestimmte Endzeit vorgenommen hat.

Wer beispielsweise einen Marathon knapp unter 4 Stunden laufen möchte, der muss die Kilometer im Schnitt in 5:41 Minuten laufen. Dies ist sein MRT, darauf muss sich auch das Tempotraining ausrichten, unabhängig davon, wie hoch der Puls ist. Das präzise Einhalten des MRT im Training schult das Tempogefühl und stellt sicher, das Anfängerfehler, wie das zu schnelle Loslaufen in der allgemeinen Starteuphorie, nicht gemacht werden.

Tempotraining nur im Wettkampftempo ist allerdings uneffektiv. Um die Grundschnelligkeit für einen Wettkampf zu erlangen, sollte man auch die Unterdistanztempi laufen.


Tempotraining - Training im Renntempo

Die Laufcampus-Trainingspläne sehen für das Tempotraining immer drei verschiedene Tempi vor. Die Grundlage bildet das angepeilte Tempo - die Pace - beim geplanten Rennen, also entweder das 10-Kilometer-, Halbmarathon- oder Marathonrenntempo. Hinzu kommt das Tempo, welches Sie auf den jeweils kürzeren Distanzen laufen können sollten (Wie Sie dies ermitteln, lesen Sie Beitrag zu den Laufcampus-Formeln).

Zu kompliziert? Ist es keineswegs. Das langsamste Renntempo ist das Marathonrenntempo (MRT), gefolgt vom Halbmarathontempo (HMRT), dem 10-Kilometerrenntempo (10RT), 5-Kilometerrenntempo (5RT) und dem 3-Kilometerrenntempo (3RT).


Das richtige Tempotraining für Ihre Ziele

  • ein angehender Marathonläufer trainiert beim Tempotraining im MRT, HMRT und 10KT
  • ein angehender Halbmarathonläufer folglich im HMRT, 10KT und 5KT
  • und ein angehender 10-Kilometerläufer im 10KT, 5KT und 3KT


Varianten des Tempotrainings

Lesen Sie weiter, wenn Sie die Varianten des Tempotrainings kennenlernen wollen. Die klassichen Varianten Fahrtspiel und Intervalltraining sowie für Sie vielleicht überraschend, das erfolgreichste Tempotraining, den langen Dauerlauf:


Über den Autor

Mein Name ist Andreas Butz (Jahrgang 1965). Ich laufe seit vielen Jahren mit großer Begeisterung, bin deutlich über 100 Marathons gelaufen und in der glücklichen Situation, schon 2001 mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben. Ich schreibe Bücher, veröffentliche Trainingspläne, veranstalte Laufcamps und bilde mit der Laufcampus Akademie Lauftrainer in der Laufcampus-Methode aus.

Sie finden mich auch auf Facebook, hier mache ich regelmäßig offene Trainerstunden an denen Sie live teilnehmen können, zuhören und natürlich Fragen stellen können. Und wenn Sie mal mit mir laufen möchten, dann kommen Sie doch zu unseren Laufcampus Runningcamps auf Mallorca und in der Schweiz.


Das Laufcampus Wörterbuch

Die Laufcampus-Methode zum Nachschlagen gibt es auch als E-Book "Das Laufcampus Wörterbuch" von Armand Rech und Andreas Butz bietet wichtige Inhalte in sehr komprimieter Form.

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