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Virtueller Firmenlauf anlässlich der Runningdays

Virtueller Firmenlauf anlässlich der Runningdays
von vor 7 Monaten 3946 mal angesehen Keine Kommentare

Warum laufen Firmenteams heutzutage virtuell?

Erst Home-Office, nun auch noch virtuelle Läufe. Warum stellen sich immer mehr Unternehmen, Verwaltungen und Behörden darauf ein? Stellen Sie sich eines vor: 30 Prozent Ihrer Belegschaft stehen eng an eng in einem Startkanal beieinander. Sie sind Teil eines Sportevents mit 10.000 Teilnehmern. Der Animateur des Veranstalters an der Startlinie macht einen großartigen Job. Er fördert die gute Laune, animiert die Sportler zunächst zum Mitsingen und schließlich zum Mitzählen des Countdown auf „10, 9, 8…“, bevor der mit Spannung erwartete Startschuss fällt. Wenn Sie bei diesen Bildern jetzt an Aerosole denken, dann ist dies ein Effekt der Corona-Lernkurve. Das ist bedauerlich, aber es ist zeitgemäß.

Bis HR-Manager und BGM-Verantwortliche ihre Mitarbeiter wieder zu Großveranstaltungen mit großer Körpernähe einladen, das wird leider noch dauern. Doch der Grundgedanke von Firmenläufen ist nach wie vor richtig. Sport zur Förderung von Gesundheit, Teambuilding und Verbundenheit mit dem Unternehmen. Darum habe ich 2021 mit den virtuellen Runningdays die neue Generation Firmenläufe an den Start gebracht, eine moderne Alternative, die diese großartigen Ziele auch in Zeiten erreichen lässt, in denen Abstand das oberste Gebot ist.


Lesen Sie über Firmenläufe




Was macht klassische und virtuelle Firmenläufe aus?

Firmenläufe sind eine sowohl teambildende wie gesundheitsfördernde Maßnahme. Die Unterstützung zur Teilnahme an solchen Sportevents kann die Identifikation der Mitarbeiter mit ihren Arbeitgebern erhöhen. Wer gemeinsam Sport treibt, tut sich auch beim gemeinsamen Arbeiten leichter. Im besten Fall sorgt die Teilnahme an Firmenläufen zudem für eine noch attraktivere Wahrnehmen am Arbeitsmarkt.

Im Mittelpunkt steht die Teilnahme an einem Laufevent mit möglichst vielen Mitarbeitern. Klassischen Firmenläufe sind ortsgebundene und termingebundene Laufevents mit Distanzen zwischen 5 und 6 Kilometern. 5 Kilometer sind der kleinste gemeinsame Nenner, für Sportanfänger mit wenig Training erreichbar und für ambitionierte Läufer eine kurze aber attraktive Distanz.

Die virtuellen Firmenläufe der Runningdays sind nicht an einen Ort gebunden, sondern global möglich, dort wo sich die Mitarbeiter gerade aufhalten. Die Runningdays finden viermal im Jahr statt und dies jeweils über sieben Tage. Neben den 5 Kilometern werden bei den Runningdays auch weitere Distanzen wie 10 Kilometer, Halbmarathon oder Marathon angeboten, um auch den schon erfahrenen Ausdauersportlern einen Anreiz zu bieten.

Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer an Firmenläufen sind Läufer, aber auch Walker können an sogenannten Firmenläufen mitmachen.

Was genau bedeutet bei einem Firmenlauf virtuell?

Virtuell bedeutet, dass alleine gelaufen werden kann. Es ist kein physisches Zusammenkommen nötig. Spätestens in den Ergebnislisten und Online-Pinnwänden (Social Walls) kommen die Mitarbeiter zusammen. Wenn es die aktuelle Gesundheitslage erlaubt, sind auch geführte regionale Läufe in Kleingruppen möglich. Das über 500 Trainerinnen und Trainer starke Laufcampus Trainer Netzwerk kann Sie bei der Durchführung unterstützen.

Geht Teambildung auch virtuell?

Etwas gemeinsam zu erleben kann verbinden. Die Anspannung vor dem Start, der gemeinsame Start, das Abklatschen im Ziel, die Fachsimpelei nach dem Rennen. Dies sind große Pluspunkte von Sportveranstaltungen als Präsenzveranstaltungen. Aber Sport kann auch verbinden, ohne selbst dabei gewesen zu sein, wie montags die Smalltalks im Büro zeigen, wenn die Fußball Bundesliga und andere Sportevents hoch und runter diskutiert werden. Die Frage stellt sich, wie man das bei einem virtuellen Firmenlauf schaffen kann? Die Runningdays bieten dazu folgende Möglichkeiten:

Exklusive Ergebnislisten für Unternehmen sind möglich. Ergebnislisten speziell für die von Firmen angemeldeten Teams, mit all den üblichen Wertungen, aber gebrandet im Corporate Design des Unternehmens. Auch die bis dato erreichte Anzahl an Teilnehmern und Kilometern ist hier ersichtlich und kann Motivation freisetzen, wie im nächsten Punkt beschrieben.

Gemeinsame Wettbewerbe sind möglich. Das Ziel eine Mindestanzahl an Teilnehmern zu erreichen oder auch eine Summe an Kilometern zu übertreffen, dies kann ein Unternehmen während einer ganzen Runningdays-Woche begleiten. Und weil Anmeldungen auch noch am siebten und letzten Tag möglich sind, kann frei gewordene Motivation auch noch im letzten Moment der 168 Stunden dauernden Runningdays zum Erfolg führen. Natürlich kann in dieser Hinsicht auch der Wettbewerb mit Marktbegleitern, Kunden und Dienstleistern motivierend sein.

Exklusive Social Walls sind möglich. Neben einer globalen Online-Pinnwand für alle Teilnehmer können firmenexklusive Social Walls für ein Miteinander und Gesprächsstoff sorgen. Hier können Mitarbeiter Erlebnisse rund um die Runningdays als Fotos, Videos und Kommentare posten. Fotos vom Laufen, Videos beim Walken, Bilder vom Lockern, mit Startnummer und dem Erfrischungsgetränk danach. Alleine Sport treiben, gemeinsam erleben, und das 7 Tage lang, das kann verbinden.

Exklusive Startnummern sind möglich. Auf Wunsch können Firmenteams exklusive Startnummern ermöglicht werden. Anstelle von gemeinsamen Laufshirts können die Startnummern für einen gemeinsamen Auftritt sorgen. Diese erhalten die Mitarbeiter direkt oder über die Team Captains unmittelbar nach ihrer Anmeldung zum Selbstausdruck. Beim Lauf anlässlich der Runningdays getragen und in den sozialen Medien oder exklusiven Social Walls hochgeladen können sie für den teambildenden und werblichen Effekt sorgen.

Was kosten Runningdays im Vergleich zu klassischen Firmenläufen?

Bei klassischen Firmenläufen fallen im Vergleich zu den Runningdays deutlich höhere Kosten an:

  • Mit netto 7,56 Euro betragen die Startgebühren an den Runningdays nur etwa ein Drittel im Vergleich zu klassischen Firmenlaufevents
  • Kosten für die Anreise der Mitarbeiter entfallen, denn die Mitarbeiter laufen dort, wo sie sich gerade aufhalten. Am Betrieb, zu Hause, vom Home-Office aus.
  • Ebenso entstehen keine Kosten für die Anmietung von Treffpunkten mit Teamzelten, Biergarnituren und Beachflags, da ein virtueller Firmenlauf keinen Sammelpunkt hat.
  • Kosten für die Verpflegung der eigenen Mitarbeiter mit Getränken und Obst vor oder nach den Rennen entfallen ebenfalls.

Im Mittel gerechnet kosten die Runningdays pro Mitarbeiter nur etwa 25% im Vergleich zu klassischen Firmenläufen. Oder anderes gedacht: Für den gleichen finanziellen Aufwand kann man virtuell auch die vierfache Anzahl Mitarbeiter zum Laufen bringen.

Was noch macht die Runningdays attraktiv für Unternehmen?

Die Runningdays sind klimafreundlicher

Durch die unnötige Anreise senken virtuelle Sportveranstaltungen das Verkehrsaufkommen und damit den CO2-Ausstoß. Die virtuellen Firmenläufe der Runningdays unterstützen damit einen ökologischen Trend, den das verstärkte Arbeiten im Home-Office ausgelöst hat. So wie große Unternehmen wie Siemens, Allianz oder Microsoft davon ausgehen, dass auch künftig weite Teile der Belegschaft vom Home-Office aus arbeiten wird, so ist anzunehmen, dass auch immer mehr Unternehmen langfristig an den virtuellen Runningdays teilnehmen werden.

Runningdays sorgen für Gleichbehandlung

Klassische Firmenläufe sind ortsgebunden und termingebunden. Ein großer Nachteil hinsichtlich der Gleichbehandlung der Belegschaft. Sie finden an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Uhrzeit, an einem Ort statt. Zwangsläufig schließen sie Teilnahmen von Mitarbeitern aus, die verhindert sind, weil die Anreise oder die Terminwahrnehmung nicht möglich ist. Nicht so die virtuellen Runningdays.

Die Runningdays finden an 7 Tagen statt, hier jeweils den ganzen Tag. Die Zeiteinteilung ist individuell frei möglich und die sportliche Leistung kann überall dort erbracht werden, wo sich der Mitarbeiter gerade aufhält. Dadurch werden keine Mitarbeiter ausgeschlossen, die Schichtarbeit haben, im Homeoffice oder im Urlaub sind. Jeder kann mitmachen.

Möglicherweise zeigt sich mit der Zeit ein weiterer Aspekt der Gleichbehandlung. Bei den Runningdays werden die Walking und die Running Wettbewerbe gleichbehandelt. Die bei manchen Walkern vorhandene Scheu sich bei einer Laufveranstaltung – wie es die klassischen Firmenläufe nun mal primär sind – als Walker zu zeigen, ist bei virtuellen Teilnahmen nicht vorhanden. Es ist davon auszugehen, dass sich Walker mit der Teilnahme an den Runningdays leichter tun werden, als mit der Teilnahme an einem Businessrun der alten Generation.

Sinnstiftender Spendenlauf

Schon seit 2019 unterstützt Laufcampus den Verein ALS – Alle Lieben Schmidt e.V. Dieser ALS Selbsthilfeverein, gegründet von Bruno Schmidt, selbst von der unheilbaren Nervenkrankheit betroffen, unterstützt andere Betroffene. Dies mit viel Rat und finanziellen Mitteln. Denn nicht alles, was an Kosten entstehen kann, wird von Versicherungen übernommen. Und sei es "nur" die Kosten für eine Rampe, um mit dem Rollstuhl eine Stufe zur Haustüre rauszukommen, von größeren Anschaffungen, wie behinderten gerechten Autos oder ALS-Patienten gerechte Rollstühle, ganz zu schweigen. Durch die Laufcampus Runningdays sammeln wir Geld. 1 Euro je Startplatz, je Medaille, je Laufshirt und je Sammeltasse werden an ALS – Alle Lieben Schmidt e.V. (www.alleliebenschmidt.de gespendet. Und wer mehr geben möchte, kann dies tun. Unternehmen nehmen diese Chance gerne an und spenden zusätzlich, zum Beispiel verbunden mit sportlichen Zielen. "Für jeden Kilometer, den unsere Mitarbeiter anlässlich der Runningdays laufen, spenden wir zusätzlich X Cent", könnte ein Charity Ziel für Ihre Teilnahme an den Runningdays sein. Auf der Internetseite der Runningdays finden Sie ein Grußwort von Bruno Schmidt und ein weiteres bewegendes Video von seiner Teilnahme am Köln Marathon 2019, angeschoben und umringt von Laufcampus Freunden. Hier mehr erfahren: Charity zu Gunsten ALS.

Zusammenfassung

2019 arbeitete nur jeder Zwanzigste im Home-Office – im April 2020 war es jeder Vierte (Süddeutsche Zeitung). Das Umdenken hat längst Fakten geschaffen, zahlreiche Büros werden entmietet. Und die BGM-Manger lassen vermehrt virtuell laufen, denn Laufen ist und bleibt die günstigste und effektivste Gesundheitsmaßnahme die Arbeitgeber fördern können. Und weil das Training vor den Events den Haupteffekt der Gesundheitsmaßnahme ausmacht, ist es für ein motivierendes Ziel unerheblich, ob es ortsgebunden oder virtuell stattfindet. Hauptsache ART-gerecht, also Attraktiv, Realistisch und Terminiert, so wie die Runningdays.

Erlauben Sie mir mich an dieser Stelle kurz vorzustellen. Mein Name ist Andreas Butz, Geschäftsführer der Laufcampus GmbH, geboren 1965, gelernter Bankkaufmann, viele Jahre in Führungspositionen der Wirtschaft aktiv, inzwischen im zwanzigsten Jahr als Laufexperte selbstständig, Autor diverser Laufbücher, darunter „Schwitzen für Erfolg – In Laufschuhen Karriere machen“, seit Februar 2021 Gewinner des Red Fox Awards, gewählt zum Speaker des Jahres in der Kategorie Business.

Wenn ich Ihre Firmenlauf-Aktivitäten durch mein Zutun stärken kann, dann würde mich das sehr freuen. Schreiben Sie mir gerne eine diesbezügliche Anfrage an teamrun@laufcampus.com.

Herzliche Grüße,

Ihr Andreas Butz