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Athletic Running bringt's!

Athletic Running bringt's!
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Intervalltraining mal anders

„Warum Liegestütze uns Läufer schneller machen“, das habe ich bereits im Sommer 2018 in der LÄUFT., dem Magazin von laufen.de beschrieben. Und wenn Sie als folgsamer Leser seither täglich drei Mal zehn Liegestütze gemacht haben sollten, dann waren das bisher schon deutlich über 10.000 Stück und ich darf Ihnen zu Ihrer Rumpfmuskulatur und Ihrem aufrechten Laufstil gratulieren. Falls nicht, dann habe ich hier ein neues Angebot für Sie. Ich nenne es „Athletic Running“. Beim „Athletic Running“ verbinden Sie Athletiktraining und Laufen. Dabei sparen Sie Zeit, weil Sie während eines Trainingslaufes nicht nur die Ausdauer, sondern auch die funktionelle Athletik trainierst, die wir Läufer oft grob vernachlässigen.

Regelmäßig 30 Sekunden reichen aus

Nehmen wir mal an, Sie machen zwei Läufe pro Woche im mittleren oder ruhigen Tempo Dann dauern diese Läufe oft ungefähr eine Stunde. In dieser Stunde Laufen können Sie gut sechs Mal Athletiktraining von jeweils 30 Sekunden Dauer integrieren. Ganz einfach geht das, indem Sie Ihre Sportuhr so programmieren, dass sie Ihnen alle acht Minuten ein Signal gibt und dann erneut nach weiteren 30 Sekunden. Die ersten acht Minuten nutzen Sie fürs Einlaufen. Nach dem ersten Signal machen Sie beispielsweise 30 Sekunden lang Hockstrecksprünge, dann folgen wieder acht Minuten langsames Laufen. Dieses Programm wiederholen Sie noch weitere fünf Mal. Ihr rund einstündiges Lauftraining unterbrechen Sie auf diese Weise sechs Mal. Sie kommen zusammengefasst auf nur drei Minuten Athletiktraining, werden aber dennoch dank der insgesamt etwa 60 Hockstrecksprünge (zehn pro Laufunterbrechung) sehr deutlich spüren, was Sie getan haben.

Garantiert besser!

Dieses fantastische Training, für das es unzählige Varianten gibt, zweimal pro Woche wiederholt, macht aus uns bessere, weil athletischere Läufer. Garantiert. In etwa einem Jahr frage ich an dieser Stelle nochmal nach und hoffe dann auf ein zustimmendes Lächeln von Ihnen!

Ihr Andreas Butz


Dieser Beitrag erschien erstmalig in der LÄUFT, dem Magazin von laufen.de