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​Die wichtigsten Tipps zu Puls und Herzfrequenz

​Die wichtigsten Tipps zu Puls und Herzfrequenz
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Wissen rund um Puls und Herzfrequenz kompakt

Wann sagt man Puls und wann Herzfrequenz?

Die Herzfrequenz meint die Anzahl an Herzschlägen pro Minute. Jeder Herzschlag löst eine Blutdruckwelle aus, die als Pulsschlag messbar ist. Meist sind Puls und Herzschlag identisch, daher nutzen die meisten Sportler und Trainer die Begriffe synonym.

Warum schlägt das Herz beim Sport schneller?

Für die Aufrechterhaltung unserer Leistungsfähigkeit, so auch beim Laufen, benötigen unsere Organe Energie. Ein größerer Energiebedarf lässt unser Herz schneller pumpen.

Die vier wichtigsten Begriffe rund um Puls und Herzschlag

1. Als Belastungspuls bezeichnet man die Herzfrequenz bei einer bestimmten Belastung, zum Beispiel einer bestimmten Laufgeschwindigkeit. Viele Läufer reden hier von ihrer „Pace“ und drücken ihr Lauftempo in Minuten pro Kilometer aus. Man läuft einen 5er-Schnitt, oder eine 5er-Pace, wenn man fünf Minuten für einen Kilometer benötigt. Effektives Training lässt den Belastungspuls bei gleichem Tempo sinken.

2. Der niedrigste Belastungspuls ist der Ruhepuls, der Puls in Ruhe. Dieser zeigt an, wie oft das Herz in Ruhe schlagen muss, um den Körper bei minimaler Belastung mit Blut zu versorgen. Den Ruhepuls misst man am besten morgens direkt nach dem Aufwachen.

3. Der Maximalpuls meint die maximale Herzschlagfähigkeit (Hfmax). In der Laufcampus-Methode spielt die Hfmax eine entscheidende Rolle, denn an ihr werden die wichtigsten Trainingsbereiche errechnet, siehe unten. Der Maximalpuls ist genetisch bedingt bei jedem Menschen anders und kann nur durch individuelle Belastungstests, sogenannte Leistungsdiagnostiken ermittelt werden.

4. Zwischen Ruhepuls und Maximalpuls liegt die große Belastungsreserve. Unabhängig vom Maximalpuls, aber abhängig von der individuellen Fitness, kann die große Belastungsreserve unterschiedlich hoch sein. Unfitte Menschen haben einen hohen Ruhepuls von um die 80 Herzschläge pro Minute (S/min) und die fittesten Ausdauersportler messen Ruhepulswerte von unter 35. Ihre Belastungsreserve ist folglich höher. Die kleine Belastungsreserve beschreibt die Trainingsspanne, in der die Laufcampus Methode die Trainingsbereiche definiert. Diese Spanne liegt zwischen 66 und 100% Hfmax.

Welche Trainingsbereiche sollte man einhalten?

Die Laufcampus Methode kennt für das Dauerlauftraining vier Trainingsbereiche, ausgehend von der Hfmax: 66 bis 70%: SSL (Supersauerstofflauf), 71 bis 75%: LDL (langsamer Dauerlauf), 76 bis 80%: MDL (Mittlerer Dauerlauf), 81 bis 85%: ZDL (Zügiger Dauerlauf). Alles was drüber liegt, zwischen 86 und 100% , zählt zum Tempotraining. Ihre individuellen Trainingsbereiche können Sie sich auf der Seite www.laufcampus-training.com mit nur einem Klick ausrechnen lassen.

Weiterhin viel Freude am Laufen wünscht

Ihnen Ihr Andreas Butz